"BRUNO GIRON­COLI. PROTO­TY­PEN EINER NEUEN SPEZIES" vom 14. Februar bis 12. Mai 2019 in der SCHIRN

 

Die Kunsthalle präsentiert eine Auswahl monumentaler Skulpturen aus dem Spätwerk des östereichischen Künstlers Bruno Gironcoli (1936 – 2010).

Bruno Gironcoli, Figur mit großen Scheibenformen und Spitzköpfen sowie zwei (nicht ausgeführten) Spiralformen, 1986-1990 / 1995, Gironcoli Museum, Herberstein, © the Estate Bruno Gironcoli, Foto: Hans Christian Krass

Der Künstler ist einer der wich­tigs­ten Bild­hauer seiner Gene­ra­tion. In einer persön­lich gefärb­ten Bild­spra­che schuf er ab den frühen 1960er-Jahren ein sehr eigen­wil­li­ges OEuvre. Mit immer neuen Werk­grup­pen gelang es ihm, eine jeweils unver­kennbare, über­ra­schende Spra­che zu finden. Der Mensch mit seinen Abgrün­den befand sich dabei im Zentrum der künst­le­ri­schen Arbeit. Giron­co­lis Ästhe­tik der Maßlo­sig­keit und der Opulenz, die stän­dig Wuche­run­gen und Schnör­kel ausbil­dete, hat unzäh­lige jüngere Künst­le­rin­nen und Künst­ler inspi­riert. Die Skulp­tu­ren erschei­nen wie Proto­ty­pen einer neuen Spezies, gefasst in glän­zende, verfüh­re­ri­sche Ober­flä­chen aus Gold, Silber und Kupfer. Fremd­ar­tig und doch vertraut sind sie mit ihren orga­ni­schen Formen und den Versatz­stü­cken einer Alltags­kul­tur.

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Trailer "BRUNO GIRON­COLI. PROTO­TY­PEN EINER NEUEN SPEZIES"
© Schirn Kunsthalle Frankfurt
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